Selbständige ev.-luth. St. Petri Gemeinde Veltheim

8. Hof-Erntedankfest 2019

Von irdischen und himmlischen Schätzen war am Erntedanksonntag, den 6. Oktober, in Porta Westfalica - Veltheim einiges zu hören, zu sehen und auch zu schmecken. Die Dorfgemeinschaft hatte eingeladen zu ihrem 8. Hof-Erntedankfest u.a. mit großem Kunsthandwerk- und Bauernmarkt. Zu Beginn feierten die zahlreichen Besucher einen gemeinsamen Scheunen-Gottesdienst, der in diesem Jahr wieder von der örtlichen St. Petri Gemeinde der SELK sowie den Chören der St. Michaelis Gemeinde aus Talle ausgerichtet wurde. Angesichts allgemein spürbarer Verunsicherung und zunehmender Verlustängste lenkte Pfarrer Ullrich Volkmar in seiner Predigt von Mt 6,19-23 die Augen und Herzen der Hörer auf die himmlischen Schätze, denen auch moderner Rost und neuzeitliche Motten nichts anhaben können und die es neu zu entdecken und wertzuschätzen gelte. Felix Hammer, unser neuer Vikar im Pfarrbezirk, wirkte im Gottesdienst als Lektor und bei den Fürbitten mit. Die beim Schlusslied „Großer Gott, wir loben dich“ eingesammelte Festkollekte sowie die bunten Erntegaben kamen der Arbeit der Portaner Tafel zugute. Segen Gottes – davon gab es an diesem Sonntag eine Menge! Gott sei Dank!!

Kirchweihjubiläum in Veltheim

Am Sonntag, den 01. September 2019 feierte die St. Petri-Gemeinde in Veltheim ihr 65. Kirchweihjubiläum. Zahlreiche Brüder und Schwestern aus der Taller Schwestergemeinde sowie Gäste aus Dorf und Stadt konnten zu diesem freudigen Anlass im kleinen Kirchlein auf der Lüchte begrüßt werden.

Gemeinsam mit den Veltheimer Gemeindegliedern feierten sie einen festlichen Jubiläumsgottesdienst, der vom Singchor der Taller St. Michaelis-Gemeinde begleitet und von Pastor Ullrich Volkmar und Bischof Hans-Jörg Voigt geleitet wurde. Letzterer war extra aus Hannover angereist und erinnerte in seiner Festpredigt daran, dass der dreieinige Gott sich über-All befinde – und somit auch überall zu finden sei. Obwohl der Allgegenwärtige also nicht auf Gebäude aus Holz und Stein angewiesen ist, könne die Gemeinde sich doch glücklich schätzen, mit dem Kirchengebäude einen schönen und sicheren Ort zu haben, an dem der Herr des Alls sich immer wieder aufs Neue vergegenwärtigt, um den Gläubigen in Wort und Sakrament auch persönlich ganz nahe zu kommen. Auf den Gottesdienst, der mit dem Segen des Bischofs endete, folgten einige Grußworte aus Kirche, Politik und Dorfgemeinschaft. Pastor Volkmar dankte den Rednern im Anschluss und wies noch einmal eigens darauf hin, wie ermutigend es sei, zu hören, dass auch eine vergleichsweise kleine Gemeinde wie die Veltheimer von den Menschen im Ort positiv wahrgenommen und wertgeschätzt werde. Im Namen der Gemeinde lud er die anwesenden Gäste und Gemeindeglieder zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Pommes sowie diversen Kaltgetränken ein. An Grill und Fritteuse wurden die Helfer aus der Gemeinde dabei tatkräftig von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Veltheim unterstützt. Zur Freude insbesondere der Kinder fuhr auch ein eigens einbestellter Eiswagen vor. Solchermaßen gut versorgt, blieb die Festgemeinde bis zum Abend fröhlich beisammen und feierte im Gemeindesaal und im Schutz der von vielen helfenden Händen zuvor errichteten Zelte.

Alles in allem haben wir also guten Grund, dem Herrn Jesus, der einstmals –  im Stande der Erniedrigung – keinen Ort hatte, wo er sein Haupt hinlegen konnte (vgl. Matt 8,20), dankbar zu sein für unsere kleine Kirche und unsere Gemeinde, die nach wie vor am Wort des Herrn und am lutherischen Bekenntnis festhält. Und wir haben allen Grund, Ihn, der „aufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle“ (Eph 4,10), zu bitten, uns stets in dieser lebendigen Gemeinschaft mit Ihm zu erhalten – und unserer Gemeinde so weitere segensreiche Jahrzehnte zu schenken.  (tch)

 

Wanderung & Gottesdienst zum Erntedankfest 2018

 

Gemeindeglieder aus Veltheim und Talle trafen sich am 7. Oktober zu einer gemeinsamen Wanderung zur Wittekindsburg. Startpunkt war das Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta. Auf dem Kamm des Wiehengebirges entlang ging es bei Sonnenschein und frischem Wind vorbei am Moltke-Turm zur Margarethen-Kapelle.

 

Dort feierten wir einen herrlichen Gottesdienst mit Bläsermusik und Chorgesang. Die Predigt bezog sich auf Sprüche 30,8b-9: „Armut und Reichtum gib mir nicht, lass mich aber mein Teil Speise dahin nehmen, das du mir beschieden hast...“ In dem Bewusstsein, dass Gott uns ja täglich mit allem beschenkt, was wir zum Leben brauchen, dürfen wir eins nie vergessen: Mit Jesus Christus haben wir einen ganz besonderen „Reichtum“, weil er uns zum ewigen Leben führt! Die hervorragende Akustik in der kleinen Kapelle ließ den Gesang besonders voll erklingen und auch der Posaunenchor schmetterte nach Gottesdienstschluss noch einige Choräle.

 

Nachdem wir uns im Lokal „Wittekindsburg“ leiblich gestärkt hatten, begann die „geführte“ Wanderung mit Lutz und Marisa, die uns mit der Natur und Geschichte dieser Region bekannt machten. Wieder am Kaiser-Wilhelm-Denkmal angekommen, erhielten wir auch hier noch Informationen über die Neugestaltung der Denkmalsanlagen.

 

Wir danken Gott für die fröhliche Gemeinschaft und Heike für die Organisation dieses schönen Tages.   (emri)

 

 

 

 

 

Neue gebrauchte Kirchenbänke

Wenn sie günstig ist, muss man die Gelegenheit nutzen – so wie in diesem Falle:

 

Da 1.) unsere Schwestergemeinde in München derzeit ein komplett neues Kirchgebäude errichtet und ihre stabilen, gut erhaltenen Kirchenbänke gerne abgeben wollte und weil 2.) unsere Veltheimer Kirchenbänke mittlerweile nach fast 65 Jahren ziemlich wackelig und reparaturanfällig waren, haben wir kurzentschlossen nach Information und Befragung der Gemeinde zugegriffen.

Am 6./7. Juni haben wir die Bänke, die unserer Gemeinde nun auch die Möglichkeit zum Knien bieten, direkt aus München geholt und gegen die alten ausgetauscht. Sie sehen hell und freundlich aus, müssen allerdings noch so umgearbeitet bzw. auf Länge gebracht werden, dass wir wieder einen Mittelgang bekommen.

 

Konfis erleben Luther

Eine Exkursion zur Luther-Ausstellung im Mindener Martin-Luther-Haus stand kurz vor den Ferien auf dem Unterrichtsprogramm der Vorkonfirmanden. Eingedeckt mit Getränken und Süßigkeiten wie für eine Tagesfahrt ging es los. Vor Ort hatten wir die Ausstellung ganz für uns, wobei die Exponate aus dem Bergwerksmuseum, ein Modell der Wartburg, die Kunstbibel in alter Schrift und auch eine große nachgebaute Druckerpresse besonderes Interesse weckten. Eine freundliche Dame führte und erklärte uns die Einzelheiten – und manches erklärten die Konfis auch ihr. So haben beide Seiten etwas gelernt :)